Willkommen auf der Homepage des 

NABU Lübeck

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

 

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Lübeck aktiv zu werden, dann schauen Sie doch einfach mal bei der jeweiligen Geschäftsstelle des NABU Lübeck  vorbei.


Monatliche Treffen des NABU Lübeck

 

Für alle Interessierten finden die nächsten monatlichen Treffen im 

 

Museum für Natur und Umwelt

 

jeweils um 19:00 Uhr statt:

 

      

     4. Juni                                          Museum Studio

 

 

 

(Änderungen vorbehalten)

 

Geschäftsstelle!!

Unsere Geschäftsstelle ist zur Zeit an folgenden Tagen besetzt:

 

Montag 11- 13 Uhr

Dienstag 11-13 Uhr

Donnerstag 16-18 Uhr

 

 

 

Sie können uns aber jederzeit telefonisch (AB) oder per E-Mail erreichen.


Geplante Exkursionen & Veranstaltungen

So., 26. Mai 2024, 18.15 Uhr

Kiebitzwanderung in Bliestorf

Vogelkundliche Wanderung mit dem Schwerpunkt „Kiebitz“ an der Bliestorfer Senke.

Leider sind 2024 zum ersten Mal keine bzw nur sehr wenige Kiebitze in Bliestorf. Der Grund ist uns unbekannt. Die Wanderung findet trotzdem statt aber Kiebitze können wahrscheinlich nicht gut beobachtet werden.

Außerdem können wahrscheinlich Kraniche, Rothalstaucher, Krickenten und

Brandgänse gesehen werden. Dauer: etwa 2 Stunden

Treffpunkt: Kreuzung am Gut Bliestorf (Straßen: Am Saal, Hauptstraße und

Gutsweg).

Alternativ Autokraft Buslinie 8720, 17.19 Uhr ab ZOB, an 17.49 Uhr Bliestorf Neuer

Weg, danach etwa 15 Minuten Fußweg.

Leitung: Tim Herfurth


Hier geht´s zu den weiteren Exkursionen & Veranstaltungen


Aktuelles


Zum Meisensterben 2024!

Wie schon erstmals 2020 sterben zZ in Deutschland auffallend viele Blaumeisen! Grund ist das Bakterium Suttonella ornithocola, das übrigens für den Menschen nicht gefährlich ist. Die Meisen bekommen eine Lungenentzündung, werden apathisch, essen nicht mehr und sterben. Erste Fälle wurden am 11.3.24 aus der Pfalz gemeldet, inzwischen sind zehntausende Meisen in ganz Deutschland verstorben. Die erkrankten Vögel fallen oft in der Nähe von Futterstellen auf, sodass es naheliegt, dass die Krankheit dort übertragen wird, wo viel Vögel aufeinandertreffen. Daher rät der Nabu grundsätzlich, bei der Beobachtung von mehr als einem kranken Vogel an Futterstellen, die Fütterung und die Bereitstellung von Tränken einzustellen!

 

Nähere Infos:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/suttonella/index.html


Korkenkampagne!

Wir vom Nabu Lübeck unterstützen die seit über 25 Jahren erfolgreich laufende Korkenkampagne des Nabu Hamburg. Korken können abgegeben werden in unserer Geschäftsstelle in der Glockengiesserstr. 42a zu den Öffnungszeiten oder täglich 10.00 bis 18.00 im Laden Unverpackt in der Fleischhauerstr. 40. Verarbeitet werden die Korken in gemeinnützigen Werkstätten zu Granulat, aus dem Dämmungsmaterial hergestellt wird. Der Erlös aus dem Verkauf des Dämmgranulats kommt dem Kranichschutz in Spanien zugute!        

 

Weitere Info können Sie auf der Homepage sehen:

 

www.KORKkampagne.de

 

 


Ornithologische Exkursion im Schellbruch am 20. April 2024


Nord-Ost-Link: Erdleitung durch das Krummesser Moor und die Naturschutzgebiete „Wakenitz“ und „Wakenitzniederung“ - Unbefriedigende Infoveranstaltung der 50Hertz Transmission GmbH am 13.3.2024 in Krummesse

 „Klima- und Biodiversitätsschutz gemeinsam verwirklichen“, so lautet die erste These der „10 Must-Knows“ des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zum Erhalt der Biodiversität. Das ist nicht nur für Naturschützer eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

 

Aber für die Planer des Nord-Ost-Links hat offenbar der Klimaschutz Vorrang, denn der Nord-Ost-Link soll als Erdleitung erneuerbare Energie von Heide nach Schwerin transportieren, um der Klimakatastrophe entgegenzuwirken, nimmt aber bei der Trassenführung keine Rücksicht auf schützenswerte Gebiete. In der Bauphase wird eine Trasse von 60 Meter Breite benötigt.

Der Naturschutzbeirat der Hansestadt Lübeck hat sich in seiner Pressemitteilung vom 6. März 2024 entsetzt darüber gezeigt, dass die Erdleitung das Krummesser Moor, das als größtes Moorgebiet Lübecks wieder vernässt werden soll, im nördlichen Teil direkt durchkreuzen und im weiteren Verlauf mit dem Klempauer Moor noch ein weiteres wertvolles Gebiet queren soll.

 

Zum 13. März 2024 hatte der Betreiber des Nord-Ost-Links in Krummesse zu einer Info-Veranstaltung eingeladen. Auch in Zarpen, Gadebusch und anderen Orten wurden die Anlieger über den Verlauf und die geplanten Bauarbeiten informiert. Gleichzeitig sollte die Möglichkeit geboten werden, auf Probleme hinzuweisen, so dass die Planung ggf. angepasst werden kann.

 

Mehrere Mitarbeiter:innen von 50Hertz Transmission GmbH standen Rede und Antwort. Die Info-Veranstaltung lief in Basar-Form ab. Karten waren ausgelegt, Bildschirme standen zur Verfügung und Infostände zu speziellen Themen wurden angeboten.

Wir waren vom NABU Lübeck mit fünf Personen in Krummesse vertreten und haben uns zwei Stunden lang "durchgearbeitet". Die meisten Mitarbeiter:innen der Firma konnten nur begrenzt Auskunft geben. Man wurde dann an Spezialisten verwiesen.

Einige NABU-Mitglieder wiesen darauf hin, dass diese Art der Infoveranstaltung ohne zentralen Vortrag und mit Fragemöglichkeiten des Publikums verhinderte, dass unter den Besuchern ein Austausch über die unterschiedlichen Interessen stattfinden und öffentlich Kritik geäußert werden konnte. Kritik an dieser Art der Veranstaltung wurde zurückgewiesen mit der Begründung, so könne man individuell auf jeden/jede eingehen. Auch andere hatten einen Vortrag erwartet und reagierten irritiert, dass die zahlreichen Besucher:innen sich um die Info-Tische drängelten.

In unseren Gesprächen stellte sich heraus, dass die Stellungnahme des Beirats für Naturschutz Lübeck wegen des Krummesser Moores den Mitarbeiter:innen von 50Hertz Transmission GmbH nicht bekannt war. Auch von den Maßnahmen der Stadt Lübeck, das Moor wieder zu vernässen, hatte nur ein Gesprächspartner seit kurzem Kenntnis. Das verwundert umso mehr, weil die Landschaftsplaner des Unternehmens schon Kontakt zur Unteren Naturschutzbehörde der Hansestadt Lübecks haben und das Moor kennen. Der Verdacht liegt nahe, dass die Krummesser Veranstaltung nur ein Placebo für die Bevölkerung sein sollte.

Die Probleme, die eine Leitung verursacht, die sich auf 50 bis 60 Grad erhitzt, wurden kleingeredet. Dass bei der Ausschachtung des Moorbodens und bei seitlicher Lagerung des Aushubs sofort CO2 austritt, wurde ebenso heruntergespielt: In zwei bis drei Tagen seien die 1,50 Meter tiefen Schächte mit den vier Rohren, durch die dann das Erdkabel gezogen wird, wieder verfüllt. Das Kabel ist so schwer, dass jeweils nur 1500 Meter verbaut werden können.

Ein Mitarbeiter hatte das Moor als Niedermoor mit landwirtschaftlicher Nutzung wahrgenommen; er sah durchaus die Schwierigkeiten mit dem arbeitenden Untergrund, die Anschlussmuffen (immer nach 1500 m) könnten reißen. Es wurde betont, dass die Erdkabeltrasse in einer Breite von 25 Metern immer zugänglich sein müsse. Landwirtschaft könne betrieben werden, aber es dürften hier keine tiefwurzelnden Bäume wachsen, Knicks seien aber möglich. Wir wiesen auf die geplante Wiedervernässung des Moores hin, was ja die Zugänglichkeit der Trasse beeinträchtigen würde.

Unsere Hinweise auf die Bemühungen der Stadt Lübeck um das Krummesser Moor, die Durchquerung weiterer, sehr hochwertiger Moorflächen (Klempau) sowie der Naturschutzgebiete beiderseits der Wakenitz wurden notiert. Unter der Wakenitz soll die Leitung durchgeschossen werden. Problematisch könne dabei sein, wenn man auf Findlinge stoße und dann seitlich eine neue Trasse suchen müsse. Notwendig sind auf jeder Flussseite Arbeitsflächen von etwa einem Hektar Größe.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, in einem Internetportal der Firma auf eine alternative Strecke hinzuweisen, die das Krummesser Moor nördlich umgeht. Ob es was nützt?

Wenn die Firma den genauen Trassenverlauf festgelegt hat, folgt die nächste Runde der Genehmigung auf Landesebene. Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt Lübeck sich intensiv einbringt. Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen. Der NABU Lübeck wird das Projekt auf jeden Fall aufmerksam und kritisch begleiten und wenn nötig Einspruch erheben. Es bleibt auszuloten, welche Möglichkeiten das neue Bundesbeschleunigungsgesetz zum Energieleitungsausbau uns noch lässt.

Übrigens kann sich jeder auf den Firmenseiten von TenneT und 50Hertz Transmission GmbH kundig machen. Hier findet man Karten, in denen der Verlauf der Trasse herangezoomt werden kann. In ein Portal kann man seine Bedenken oder Proteste eintragen.

Lübeck, d. 24.3.2024                   Jürgen Ibs, Sabine Jebens-Ibs

 

 

Hier ein Link als erster Einstieg zur „Hochglanz-Präsentation“ der beteiligten Firmen:

 

https://www.tennet.eu/de/projekte/nordostlink

 


Garage oder trockener Schuppen in Lübeck gesucht!

 

Der NABU Lübeck sucht eine möglichst zentral gelegene Garage oder einen

trockenen Schuppen, wo wir unser Material (Nistkästen, Austellungs- und

Informationsmaterial) lagern können.

Wer kann uns einen solchen Raum kostengünstig (oder gegen Spenden-

bescheinigung) vermieten?

Zuschriften bitte an

nabu-luebeck@t-online.de


Mitmachen bei der Biotop-Pflege

Der NABU Lübeck engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt der Pflanzenvielfalt auf den

Feucht- und Orchideenwiesen rund um Lübeck. Ab August mähen wir wieder die von uns betreuten Flächen und tragen anschließend das Mähgut ab. Wer gerne mithelfen möchte,  meldet sich per Mail an nabu-luebeck@t-online.de (Ansprechpartner: H. Völkl).

Schwochel, Schulendorf und Manhagener Felde heißen diese.Glücksbringer in den drei Orten ist der Storch. Es gibt weitere Standorte im Kreis Ostholstein, doch diese verdienen eine besondere Erwähnung. Seit sechs Jahren ohne Storch, meldete er sich in Manhagener Felde zurück. Noch sensationeller sind die erstmalig genutzten Horstplattformen in Schulendorf und Schwochel. Hier hoffte und erwartete man seine Ankunft seit 15 bzw. 20 Jahren. Welch ein Aufwand betrieben wurde, zeigt das Foto aus Schwochel. Um hier die Plattform zu errrichten, wurde extra ein Baugerüst um den Betonmast aufgestellt. Die „Gastgeber“ scheuen keine Kosten und Mühen, um die Störche willkommen zu heißen. Mit ihnen freut sich die Dorfgemeinschaft aber auch Gäste, sowie Familien mit Kindern, die hier Störche in freier Wildbahn und nicht nur im Vogelpark beobachten können. DasBegrüßungsritual, das Klappern, auch die Fütterung ist zu sehen. Übereinstimmend bestätigen alle „Gastgeber“ , dass sie dies Ereignis glücklich macht.LeoSchwochel, Schulendorf und Manhagener Felde heißen diese.Glücksbringer in den drei Orten ist der Storch. Es gibt weitere Standorte im Kreis Ostholstein, doch diese verdienen eine besondere Erwähnung. Seit sechs Jahren ohne Storch, meldete er sich in Manhagener Felde zurück. Noch sensationeller sind die erstmalig genutzten Horstplattformen in Schulendorf und Schwochel. Hier hoffte und erwartete man seine Ankunft seit 15 bzw. 20 Jahren. Welch ein Aufwand betrieben wurde, zeigt das Foto aus Schwochel. Um hier die Plattform zu errrichten, wurde extra ein Baugerüst um den Betonmast aufgestellt. Die „Gastgeber“ scheuen keine Kosten und Mühen, um die Störche willkommen zu heißen. Mit ihnen freut sich die Dorfgemeinschaft aber auch Gäste, sowie Familien mit Kindern, die hier Störche in freier Wildbahn und nicht nur im Vogelpark beobachten können. DasBegrüßungsritual, das Klappern, auch die Fütterung ist zu sehen. Übereinstimmend bestätigen alle „Gastgeber“ , dass sie dies Ereignis glücklich macht.Leo PietschNABU – Storchenbeauftragter des Kreises Ostholstein PietschNABU – Storchenbeauftragter des Kreises Ostholstein


Das aktuelle Mitteilungsheft des NABU Lübeck finden sie im

 

Downloadbereich 


Wir sind jetzt auch auf verschiedenen Sozialen Medien,  besuchen sie uns